BR-2 Podcast: Polypharmazie - Medikamentenmix mit Nebenwirkungen


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Autorin: Maike Brzoska / Regie: Christiane Klenz

Überblick zum Thema:
Viele Menschen nehmen mehrere Medikamente ein, vor allem wenn sie älter werden. Bei der regelmäßigen Einnahme von fünf und mehr Arzneien sprechen Wissenschaftler von Polypharmazie, die einige Gefahren birgt. Einerseits sind die Wechselwirkungen von Medikamenten oft nicht erforscht, denn in Studien werden sie in der Regel nur einzeln getestet. Arzneien können sich aber in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken, verringern oder sogar aufheben. Andererseits steigt mit zunehmender Anzahl der Medikamente das Risiko, dass Patienten sie fehlerhaft einnehmen, Tabletten zum Beispiel verwechseln oder falsch dosieren. Beides kann dazu führen, dass Arzneien mehr schaden als nutzen, im schlimmsten Fall kann der Medikamenten-Mix sogar tödlich sein. Wissenschaftler haben begonnen, das Thema zu erforschen und zu überlegen, wie Lösungen aussehen könnten. Neben Studien zu Wechselwirkungen von Medikamenten, die oft zusammen verschrieben werden, sollen auch Hausärzte und Apotheker stärker für das Thema sensibilisiert werden.

 

 

 

BR-2 Podcast: Zulassung von Medikamenten - Riskanter Feldversuch


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Autor: Hellmuth Nordwig / Regie: Axel Wostry

Überblick zum Thema:
Arzneimittel dürfen nicht einfach nach Belieben verkauft werden. Davor steht die Zulassung durch eine staatliche Behörde. Doch sie ist keine große Hürde für die Pharmahersteller. Denn die Zulassung bedeutet nicht, dass das Medikament besser wäre als andere, die bereits auf dem Markt sind - ob es wirksamer ist, wird gar nicht erst geprüft. Obendrein sind neu zugelassene Medikamente nicht immer unbedenklich, denn meist sind sie nur an einigen tausend Patienten erprobt worden. Seltene, aber gravierende Nebenwirkungen fallen deshalb erst Jahre nach der Zulassung auf - wenn sie den Behörden überhaupt gemeldet werden, was nicht immer der Fall ist. Die Gefahr ist inzwischen so offensichtlich, dass in der EU neu zugelassene Medikamente mit einem schwarzen Dreieck als Warnsymbol gekennzeichnet werden müssen. Denn mit der Zulassung eines Präparats beginnt nichts anderes als ein großer Feldversuch an Patienten. Doch den muss man wohl in Kauf nehmen - sonst gäbe es überhaupt keine neuen Medikamente.

 

 

Achtung, Wechselwirkungen! – Teil 1: Grapefruit

Eine Grapefruit zum Frühstück ist sicherlich ein Genuss. Doch wer Medikamente einnimmt, sollte vorher gemeinsam mit einem Apotheker oder einer Apothekerin checken, welche davon in Kombination mit Grapefruit unerwünschte Wechselwirkungen haben.

Das betrifft vor allem bestimmte Schlaf- und Beruhigungsmittel, Kalziumkanalblocker, Cholesterinsenker, Immunsuppressiva, Psychopharmaka und Antiepileptika. Die Bitterstoffe der Grapefruit hemmen ein Enzym in der Leber – dadurch können viele Arzneistoffe nicht abgebaut werden. Sie häufen sich im Körper an und wirken verstärkt.
Dieser Effekt kann bis zu drei Tage anhalten und betrifft auch Pomelos oder Pampelmusen.

Quelle 1: http://bit.ly/1N8ZRit
Quelle 2:
http://bit.ly/3F2ZGrp

 

 

Stress macht krank - Poststress-Syndrom

Wenn einem die Arbeit mal wieder bis zum Halse steht, kommt der Urlaub gerade richtig. Doch Vorsicht: Das Poststress-Syndrom kann Ihnen den wohlverdienten Urlaub schnell vermiesen.

Wenn die Belastung plötzlich nachlässt, klagen Betroffene häufig über Schmerzen oder übermäßige Erschöpfung. Grund ist eine Fehlregulierung des Botenstoffs Noradrenalin. Am besten ist es, Sie bauen Ruhe und Entspannung schon in Ihren normalen Alltag ein. Bei starken Poststress-Syndromen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

 

 Quelle: http://bit.ly/1NhPief

 

 

Medikamente für kranke Geflüchtete

Die Situation am Passauer Hauptbahnhof wie auch an den anderen Brennpunkten wird mit der Kälte nicht besser.

Viele Ankömmlinge sind krank und entkräftet.

Wenn Sie helfen wollen und noch haltbare, aber nicht mehr benötigte Arzneimittel zu Hause haben, die in der unten angeführten Liste enthalten sind, können Sie die Packungen in der Apotheke vorbeibringen. Wir überprüfen die Medikamente und geben sie an die Abgabestelle weiter.

In dieser Liste sind die meist gebrauchten Arzneimittel aufgeführt:

Medikamente und Verbrauchsmaterial für Geflüchtete

 

Erinnerungs - App für die Pille

Zum Weltverhütungstag 26.09.15

Die Pille ist eines der sichersten Verhütungsmittel – aber nur, wenn sie regelmäßig eingenommen wird. Wechselnde Tagesabläufe oder Schichtdienst führen nicht selten zu Pannen. Damit kann jetzt Schluss sein: Die neue App „Vergissmeinnicht“ erinnert Mädchen und Frauen an die pünktliche Einnahme. Und wenn es doch mal zu Verhütungsfehlern kommt, gibt die App Hinweise, was zu tun ist.

Quelle: http://bit.ly/1iPJsca
Eine ausführliche Beratung zum Thema bekommen Sie außerdem jederzeit bei uns in der Apotheke.

 

 

Yoga gut bei Gelenkbeschwerden

Ommmm – Yoga tut Körper und Seele gut. Aber was ist mit Menschen, die
unter Gelenkschmerzen leiden – können sie bei den Verrenkungen mithalten?

Klare Antwort: Ja! Gerade bei Gelenkverschleiß, Arthritis oder Rheuma kann Yoga schmerzlindernd und stimmungsaufhellend wirken. Allerdings sollten Betroffene unbedingt mit ihrem Arzt abklären, welche Gelenke geschont werden müssen und wie sich bestimmte Yoga-Haltungen entsprechend anpassen lassen. Augen auf auch beim Yoga-Lehrer: Ein guter Trainer geht auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer ein und bietet bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten alternative Haltungen an.

Quelle: http://bit.ly/1JOb0Un

 

 

 

OTC Arzneimittel als Satzungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen

Was viele gesetzlich Krankenversicherte nicht wissen:
Viele Kassen bieten individuell festgesetzte Erstattungsleistungen für Homöopathica, pflanzliche Arzneimittel und andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (sog. OTC-Arzneimittel) an. Voraussetzung ist meist ein „grünes Rezept“, also eine Empfehlung des Arztes.

Eine Liste, welche Krankenkassen welche OTCs erstatten, finden Sie hier (Stand Juli 2015):

OTC Satzungsleistung

 

Starkes Training für die Körpermitte: Planking!

Bei dieser Übung macht man sich steif wie ein Brett und trainiert damit die Rumpfmuskulatur. So geht es:
In den Liegestütz gehen und auf den Unterarmen abstützen. Bilden Sie mit Ihrem Körper eine gerade Line und lassen Sie den Kopf nicht hängen. Bauch und Gesäß anspannen und etwa 15 bis 45 Sekunden in dieser Stellung verharren. Stärken Sie so Ihre Muskulatur für den Büro-Alltag und beugen Sie Rückenschmerzen vor.


Quelle: http://bit.ly/1KQKccM

 

 

Trotz einer Erkältung joggen gehen?

 

Klare Antwort: Das kommt darauf an. Gerne dient die vorgebliche Krankheit nämlich als Ausrede für einen gemütlichen Sofaabend. Wem nur ein wenig die Nase läuft, der sollte sich warm anziehen und sich moderat an der frischen Luft bewegen – das tut gerade im Winter
gut. Vorsicht allerdings bei Dauerhusten, Gelenkschmerzen oder gar Fieber:
Wer diese Symptome zeigt, muss dringend sein Immunsystem schonen und gehört
ins Bett. 

Quelle: http://bit.ly/1vv6pEv

Leben verlängern

 

Schon zehn Minuten flottes Gehen täglich wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Intensiveres Training bringt sogar noch mehr Nutzen

Regelmäßige Bewegung verlängert das Leben. Nun haben Wissenschaftler des Nationalen Krebsinstituts der USA gute Nachrichten für Sportmuffel: Dafür sind keine Höchstleistungen erforderlich. Menschen, die jeden Tag zehn Minuten flott gehen, verlängern ihr Leben im Durchschnitt bereits um 1,8 Jahre im Vergleich zu anderen, die sich gar nicht bewegen.
Intensiveres und häufigeres Training bringt noch mehr Nutzen. Wer sich 2,5 Stunden in der Woche bewegt, gewinnt im Schnitt 3,4 Lebensjahre gegenüber hartnäckigen Bewegungsmuffeln. Wer täglich eine gute Stunde trainiert, darf sogar mit 4,5 zusätzlichen Jahren rechnen.

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